THE FINAL BATTLE

“Wäre es nicht schön, wir könnten das Böse in der Welt durch eine einzige, letzte Schlacht besiegen?”
König Erulan

Das 13. Modul von Legends
Aktuell gültige Version 2.02

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Die Einleitung aus dem Modul:

Krieg ist niemals schön. Doch der Krieg zwischen den Völkern der Welt war der Schlimmste, der je tobte. Nicht wegen der Opfer, die gibt es in jedem Krieg. Das Schlimme am Völkerkrieg war der unbändige Hass, mit dem ehemalige Freunde und Brüder aufeinander einschlugen. Wie blindwütige Tiere fielen Menschen, Zwerge, Elfen und andere Wesen der Welt übereinander her und überzogen alle Länder mit Blut und Tod.

Es gab auch keinen Frieden, diesem Irrglauben unterlag nur das einfache Volk der Bauern und Handwerker: Tatsächlich ebbte der Krieg schliesslich nur aus dem Grund ab, dass es schlicht keine Soldaten mehr in ausreichender Zahl gab, um auch nur ein Scharmützel auszutragen. In den Menschenreichen, die in einem grausamen Bürgerkrieg entstanden waren, wird vom Beginn des Krieges nur gemurmelt und spekuliert, da die Vorkommnisse vor mehr als 70 Jahren stattfanden und kein Mensch mehr lebt, der in dieser Zeit bereits erwachsen gewesen wäre.

Aber unter den Hochelfen, Zwergen und anderen, langlebigeren Völkern ist die Erinnerung an den Beginn des Konflikts noch wach, die Erinnerung an einen dunklen, bösen Geist, dessen Namen nur die Weisesten in Erfahrung gebracht hatten, lebten fort. Der Verheerer, so nannte er sich entweder selbst oder wurde so genannt, niemand weiss es mehr. In den düsteren Jahren nach Schlachtende, als es kaum noch Bevölkerung und noch weniger Nahrung gegeben hatte, waren dennoch ein paar sehr kluge Wesen zusammengekommen, um über das Geschehene zu beraten. Erst durch ihre offene Aussprache erfuhren die Führer der Völker, was ungefähr passiert war. Der Verheerer hatte offenbar die Fähigkeit, selbst Brüder so gegeneinander aufzubringen, dass sie sich sofort an die Gurgel gingen. Niemand weiss bis heute, woher der dunkle Geist, wie man ihn bei den Orks auch nennt, diese Macht hatte, doch fast alle wissen, wie furchtbar er sie nutzte. Eines ist aber bis heute ungeklärt: Warum der Verheerer plötzlich sein übles Werk beendete und spurlos verschwand…

Nun ist der Krieg seit gut 30 Jahren zur Ruhe gekommen, doch noch immer glimmt Glut in der Asche des Hasses von einst und die Völker der Welt beäugen sich entweder mit Misstrauen oder offener Ablehnung. Es scheint, nur ein kräftiger Windstoss wäre nötig, um alte Konflikte wieder mit kräftiger Flamme lodern zu lassen und den letzten Rest der einst so blühenden Welt auch noch zu vernichten.

Zwerge, Hochelfen und Menschen, die einstigen Freunde, bemerken rings um sich verstärkte Aktivitäten alter Feinde. Im Nordwesten registrieren die Hochelfen mit Sorge, dass sich in den Ländern ihrer dunklen, bösen Brüder – der Dunkelelfen – die Soldaten auf einen Einsatz vorbereiten.

Die Häuser Erulan und Jinsen werden mehr oder weniger offen aus dem Osten von den Maratasen belauert, die offensichtlich ihres Nomadendaseins in der grossen Ostwüste überdrüssig geworden sind und in die grüne Ebene der freien Völker eindringen wollen. Im Südosten aber rottet sich die grösste Gefahr für die Welt zusammen: Die Dunkelmenschen und ihre untoten oder dämonischen Führer beten zum Verheerer und wollen ihren “Gott” wiederfinden und alle anderen Wesen versklaven. Noch halten die starken Menschenheere an den Furten des grossen Flusses und am Fighting Pass die feindlichen Truppen auf Abstand, doch jeden Tag wird die Bedrohung spürbar grösser. Und die Zwerge beobachten ungewöhnliche Hektik unter den letzten verbliebenen Orks in der Kosh-Wüste – es scheint, als wollten sich die kleinen Schwarzpelze wieder zu einem grossen Stamm vereinen, nachdem sie während des Krieges fast völlig ausgerottet und in kleine Grüppchen versprengt wurden. All das bringt die guten und neutralen Reiche und Gemeinschaften im Zentrum der Welt dazu, über eine engere Bindung untereinander nachzudenken - so versucht der junge Prinz von Erulan, die Menschen wieder zu einem Grossreich zu vereinen. Doch die Widerstände sind überall und die Zeit läuft den Völkern des Lichts davon. Wird sich eine starke Allianz gegen die dunklen Kräfte bilden oder werden die Völker des Zentrums endgültig unter den gnadenlosen Hieben ihrer bösen Brüder fallen? Die Zeit wird es zeigen…

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