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Wer steckt hinter dem
SSV-Graz?


Was ist ein PBeM-Game eigentlich?
Die Mitspieler treffen sich nicht an einem Ort, sondern sie sind zu Hause, wo sie ihre Spielzüge erstellen und dann an den SSV-Graz per Email weiterleiten. Der Spielleiter führt dann die Auswertung und die Koordination der einzelnen Spielzüge durch und organisiert die Rücksendung der ausgewerteten Befehle.
Als Devise für die PBeM-Games kann man "Miteinander<>Gegeneinander" ansehen - das trifft es sehr gut.
Hilfsprogramme erleichtern die Befehlsabgabe und das Spielen als solches. So ergibt sich meist ein 7- oder 14-tägiger Spielrhythmus (bei Heldenwelt bis zu 5 Spielzüge pro Woche!).

Sind das dann nicht Online-Spiele?
Nein, PBeM-Games sind keine Online-Spiele. Das Internet dient in erster Linie der Kontaktaufnahme und der Befehls- bzw. Ergebnis- übermittlung. Man ist als Spieler also nur kurz im Internet, um z.B. seine Befehle an den SSV-Graz als `Message´ zu schicken oder um per Email sein Ergebnis abzuholen. Man könnte auch sagen, daß Online-Spiele sogenannte "Echtzeitstrategiespiele" sind und Postspiele "Rundenbasierende Spiele"! Man hat also genügend Zeit, um seinen Spielzug zu machen.
PBeM-Games werden und wurden auch Postspiele genannt. Die Postspiele begannen Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts zuerst als reine Briefspiele (Befehle und Ergebnisse wurden also per Brief hin und her geschickt) und man benötigte dazu nur das Regelwerk, ein Blatt Papier, einen Bleistift und einen Radiergummi. Im Laufe der Zeit wurde das Postspiel jedoch auch für den Computer adaptiert und mittlerweile laufen die meisten Postspiele schon fast wie Computerspiele ab, einige kann man auch heute noch auf dem Papier spielen, jedoch genießt man dann nicht die Vorteile der graphischen Aufbereitung und hat keine Fehlerkontrollmöglichkeit.
Programme wie zum Beispiel der
LPE (Legends Position Editor) oder der GP-Spielereditor unterstützen die Spieler mittlerweile so gut, das sich die meisten Spieler ein Spiel ohne diese Hilfsprogramme gar nicht mehr vorstellen können. Damit können die Daten, die man per Email bekommt, eingelesen, verwaltet, dargestellt und weitergegeben werden. Weiters werden damit die Befehle erstellt und per Email zur Auswertung verschickt.

Das Besondere an PBeM-Games?
In PBeM-Games können bis zu 200 Spieler in einer Partie mitspielen. Unsere Spieler kommen zu 80% aus Deutschland und zu 20% aus Österreich, der Schweiz und den Benelux Staaten. Das Geheimnis der PBeM-Games ist, daß die Sache an sich schon Spaß macht, aber wenn noch die Kommunikation mit den anderen Spielern hinzukommt, wird es vollends zum Hit der Spiele. So lassen sich Pläne mit den Spielern aus den verschiedensten Ländern schmieden...

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